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	<title>Feminismus Archives - Happy Vagina</title>
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	<description>Sex-Blog für Frauen</description>
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	<title>Feminismus Archives - Happy Vagina</title>
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	<item>
		<title>Wut rauslassen: für Frauen eine mächtige Emotion und ein großes Geschenk</title>
		<link>https://happyvagina.de/wut-rauslassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne van Duelmen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2021 05:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wut ist ein starkes Gefühl, das Ängste auslösen kann und daher häufig unterdrückt wird. Vor allem Frauen sind oft innerlich von ihrer Wut abgeschnitten. Alina und Lana vom „Forschungsraum Weiblichkeit” unterstützen Frauen in ihren Workshops dabei, mehr Mut zur Wut zu entwickeln. Anne van Dülmen hat mit ihnen darüber gesprochen, wie uns Wut rauslassen, helfen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wut ist ein starkes Gefühl, das Ängste auslösen kann und daher häufig unterdrückt wird. Vor allem Frauen sind oft innerlich von ihrer Wut abgeschnitten. Alina und Lana vom „Forschungsraum Weiblichkeit” unterstützen Frauen in ihren Workshops dabei, mehr Mut zur Wut zu entwickeln. Anne van Dülmen hat mit ihnen darüber gesprochen, wie uns Wut rauslassen, helfen kann, für uns einzustehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anne van Dülmen: Unterscheidet sich weibliche von männlicher Wut überhaupt? Und sind Frauen wirklich weniger oder anders wütend als Männer?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Das Ursprungsgefühl ist das Gleiche. Es geht um Selbstschutz, um Bedürfnisse, um Grenzen. Die Wut weist einen inneren Weg, sie ist überlebensnotwendig und gehört neben Angst, Freude, Trauer und Schmerz zu den Grundgefühlen des Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Physiologisch läuft da bei Männern und Frauen das Gleiche ab. Ziel ist eine schnelle Entscheidung, ob man angreifen oder weglaufen vor dem Säbelzahntiger soll.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-manner-durfen-ihre-wut-rauslassen"><a href="https://happyvagina.de/?page_id=5556" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Männer dürfen ihre Wut rauslassen</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Der Unterschied liegt darin, wie uns der Umgang mit Wut beigebracht wurde. Männer dürfen nach den gängigen Stereotypen ihre Wut eher ausleben – das ist für sie ein gesellschaftlich akzeptiertes Ventil. Denn Wut und Aggression kann zwar zerstörerisch sein, aber bei Männern steht sie auch für Stärke und Dominanz. Wütende Frauen werden dagegen schon mal als hysterische Zicken oder Furien bezeichnet: Denen kann man nicht vertrauen, die haben ihre Gefühle nicht im Griff, die sind anstrengend. Bei solchen Vorurteilen hört man natürlich nicht zu, was diese wütende Frau zu sagen hat.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-image-fill has-background" style="background-color:#efd9d1"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit.jpg);background-position:46% 2%"><img decoding="async" width="1365" height="1365" src="https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit.jpg" alt="Lana Puzina (l.) &amp; Alina Karger" class="wp-image-4133 size-full" srcset="https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit.jpg 1365w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-300x300.jpg 300w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-1024x1024.jpg 1024w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-150x150.jpg 150w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-768x768.jpg 768w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-120x120.jpg 120w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-240x240.jpg 240w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-360x360.jpg 360w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-540x540.jpg 540w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-720x720.jpg 720w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-770x770.jpg 770w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-125x125.jpg 125w, https://happyvagina.de/wp-content/uploads/2017/01/Anne-von-Duelmen_Wut_Lana-Puzina-l.-Alina-Karger-vom-Forschungsraum-Weiblichkeit-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 1365px) 100vw, 1365px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">Lana (l.) und Alina Forschungsraum Weiblichkeit</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich persönlich habe den Eindruck, dass Frauen – vielleicht auch aufgrund dieser Zuschreibungen – ihre Wut oft gar nicht spüren, geschweige denn rauslassen. Was für Erfahrungen macht ihr da in eurer Arbeit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Ja, das beobachten wir auch. Es gibt Frauen, die beim Streiten zum Beispiel nicht ihre Wut rauslassen können, sondern weinen müssen. Oder die aufgrund ihrer unterdrückten Wut mit Psychosomatik, Übergewicht oder Bluthochdruck kämpfen. Manche Frauen werden von ihren Therapeut*innen auch deshalb in unsere Workshops geschickt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weibliche-wut-wird-versteckt">Weibliche Wut wird versteckt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Frauen müssen oft erst einmal ihre eigene Sprache finden, mit der sie über ihre Wut sprechen können. In meiner Kindheit wurde dieses Gefühl jedenfalls nie thematisiert, meine Mutter hat ihre Wut nur versteckt gelebt. Einmal hörte ich aus dem Kinderzimmer wie Porzellan zertrümmert wurde. Ich habe zunächst gewartet bis es ruhig wurde, ging dann rüber in die Küche, sah die Scherben, meine verzweifelte Mutter mit rotem Kopf, zerzausten Haaren und Tränen in den Augen. Aber sie sagte nur: „Nichts passiert, geh wieder in dein Zimmer, mir ist nur ein Teller runtergefallen.“ Das habe ich nicht verstanden. Ich würde mir wünschen, dass wir auch mit unseren Kindern über Wut sprechen und ihnen vorleben, dass Wut nicht „weggemacht“ werden muss. Sie sollen ein Vokabular und einen Ausdruck dafür entwickeln, sodass sie sagen und zeigen können, was sie fühlen, ohne den anderen dafür unmittelbar in die Verantwortung zu ziehen oder aggressiv zu sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wut wird ja oft mit einer Explosion oder einem gewaltigen Ausbruch gleichgesetzt, also mit Kontrollverlust – das macht natürlich Angst. Aber gibt es da nicht auch Abstufungen? Wo fängt „gesunde“ Wut eigentlich an und wo hört sie auf?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gibt-es-gesunde-wut">Gibt es gesunde Wut?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Genau da setzen wir an: Wir arbeiten mit dem Modell der Wutspirale. Danach ist bereits eine erste Irritation schon der Anfang von Wut, nicht erst die Aggression. Wut ist ein Signal des Systems und es ist gut für mich, das wahrzunehmen. Natürlich wird es schwierig, wenn man bereits in der emotionalen Ausagierung ist. Man kann verhindern, dass es soweit kommt, wenn man bereits die Irritation als Wut wahrnimmt und sie frühzeitig zum Ausdruck bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Wut hört aber auch mit der Aggression nicht auf. Niemand hat mich zum Beispiel je so wütend gemacht wie meine Tochter. Danach kamen dann Schuldgefühle und Scham hoch. Da ist man in der Wutspirale dann in der Nachbearbeitung. Der Wut-Workshop ist übrigens insofern eine gute Möglichkeit, nicht-therapeutisch diese Themen mit sich selbst aufzuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich denke bei Wut auch an ein reinigendes Gewitter. Wut rauslassen, kann ja durchaus Positives bewirken, oder?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Oh ja, oft entsteht aus Wut die Motivation, Dinge zum Guten zu verändern: Der Impuls „ich nehme das so nicht hin!“ ist sehr kraftvoll. Und neben der Aggression gegen etwas gibt es ja auch die Wut für etwas, die sogar die Kraft hat, weltweite Bewegungen anzuleiten. Weil sie nicht nur etwas bekämpfen will, sondern dazu dient, zu erheben, zu unterstützen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-emotion-sind-weder-gut-noch-schlecht">Emotion sind weder gut noch schlecht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Wir sollten auch aufhören, Emotionen in gut und schlecht einzuteilen. Wut ist ein Gefühl, genau wie Freude ein Gefühl ist. Wir können sogar lernen, das zu genießen! Es geht darum, die Wut und auch andere Gefühle erst einmal anzunehmen, so wie sie sich zeigen. Am Ende sind das alles körperliche Signale. Zum Beispiel sind die physiologischen Vorgänge beim Verliebtsein und bei großer Angst sehr ähnlich – es findet nur eine andere Bewertung statt. Die Grundpalette ist da gar nicht so groß, nur der Kontext macht dann den Unterschied.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also brauchen Frauen mehr Mut zur Wut?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Genau! Es geht um den Mut, sich ganz authentisch zu zeigen, auch wenn das gerade gar nicht passt oder auf Widerstand stößt. Am Anfang schaffe ich es vielleicht erst einmal nur, etwas auszusprechen und verkörpere das noch nicht. Aber jedes Mal wächst der Mut zur Wut und dann stehe ich wirklich für mich ein. Für diese Erfahrung bietet unser Workshop einen geschützten Übungs- und Forschungsraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wutend-sein-ist-auch-frauen-erlaubt">Wütend sein, ist auch Frauen erlaubt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Wichtig ist dabei auch zu wissen: Ich darf das, was ich fühle auch ausdrücken, ohne die Erwartungshaltung, dass der andere oder die andere mein Bedürfnis sofort erfüllen muss. Vielleicht ist das sogar ganz unmöglich, aber es ist eben trotzdem gut, das Bedürfnis zu kommunizieren. Wenn eine Grenze überschritten wird und eine Verletzung droht, ist das natürlich noch essentieller. Dann brauche ich einfach Mut zur Wut!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was kann entstehen, wenn Frauen ihre Wut rauslassen? Wie zeigen sich die Kraft und die Schönheit von Wut?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Wenn du den Mut hast, für dich einzustehen, dann wird ganz viel frei. Dann entsteht Kreativität. Und eine authentisch wütende Frau ist wirklich sexy! Das ist nicht mehr das Mädchen, das ist eine richtig schöne, weibliche Frau. Weit entfernt von Rumgezicke und Meckern. Da zeigt sich eine starke innere Haltung: Ich stehe zu meinem Gefühl, übernehme die Verantwortung dafür und ich lebe es – stehe für mich ein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: Eine reife Frau kann eben mit ihrer Wut umgehen, kennt ihre Bedürfnisse und kommuniziert sie, verteidigt ihre Grenzen. Ohne diese Kraft kann eine Frau keinen Erfolg haben und mit ihr kann sie Beziehungen viel authentischer leben.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wut-raulassen-fuhrt-zu-wahrheit">Wut raulassen, führt zu Wahrheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lana: Über die eigene Wut kannst du dann auch rausfinden: Worum geht es mir eigentlich? Wo ist meine innere Sehnsucht? Wo führt mein Leben hin? Was ist eine gute Entscheidung für mich? Du kannst entschlüsseln, was dein inneres System dir sagt – und dann hast du den Sinn deines Lebens erkannt und siehst deinen Weg ganz klar vor dir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alina: So ist es: Wut ist das Schwert der inneren Wahrheit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ja mal ein Schlusswort! Ich danke euch für das Gespräch und den Einblick in eure spannende Arbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-infos-zum-forschungsraum-weiblichkeit">Infos zum Forschungsraum Weiblichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2014 haben Alina und Lana sich in den Kopf gesetzt, das weibliche Wutempfinden zu revolutionieren und haben dafür den „<a href="https://forschungsraum-weiblichkeit.de/workshops-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forschungsraum Weiblichkeit</a>“ gegründet. Seitdem geben sie online wie offline Seminare, Workshops, Vorträge, Coachings und Therapien zu den Themen „Umgang mit Wut“ und „Weibliche Qualitäten“. Alina Karger ist studierte Therapeutin (ET), Life Coach, Autorin und Seminarleiterin. Lana Puzina hat einen Master in interkultureller Kommunikation, ist Kommunikationstrainerin, Konfliktmediatorin und Coach für Organisationsentwicklung. Den nächste „Mut zur Wut“ Workshop findet am 4. September 2021 statt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-artikel">Mehr Artikel</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://happyvagina.de/warum-wir-lernen-muessen-uns-zu-wehren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum wir lernen müssen, uns zu wehren</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://happyvagina.de/manspreading/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum Manspreading nicht okay ist</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://happyvagina.de/ich-bin-fuer-meinen-orgasmus-verantwortlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verantwortung für den Orgasmus übernehmen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin eine Bad Mom und liebe es</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nein heißt Nein! Wirklich?</title>
		<link>https://happyvagina.de/nein-heisst-nein-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tina Molin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der ersten Dinge, die ich auf der Suche nach besserem Sex gelernt habe, ist: &#8222;Nein heißt Nein. Immer. Ohne Ausnahme&#8220;. Wir alle kennen diesen Claim in Bezug auf Vergewaltigung, aber ich finde, der Satz sollte auch beim alltäglichen Sex gelten. Also Hand aufs Herz, bevor du weiter liest: Sagst du zu deiner/m Partner*in wirklich &#8222;Nein&#8220;, wenn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der ersten Dinge, die ich auf der Suche nach besserem Sex gelernt habe, ist: &#8222;Nein heißt Nein. Immer. Ohne Ausnahme&#8220;. Wir alle kennen diesen Claim in Bezug auf Vergewaltigung, aber ich finde, der Satz sollte auch beim alltäglichen Sex gelten. Also Hand aufs Herz, bevor du weiter liest: Sagst du zu deiner/m Partner*in wirklich &#8222;Nein&#8220;, wenn du noch nicht bereit bist? Sagst Du &#8222;Nein&#8220;, wenn du keine Lust auf einen Blowjob hast? Oder sagst du &#8222;Ja&#8220;, obwohl du eigentlich &#8222;Nein&#8220; fühlst?</p>
<p><a href="https://happyvagina.de/?page_id=5556" target="_blank" rel="noopener">Frauen sind oft so daran gewöhnt, zu funktionieren, bereit zu sein und zu pleasen</a>, dass sie die Bedürfnisse des anderen zu oft an erste Stelle stellen &#8211; und ihre hinten an. Jede Frau sollte aber, den Sex haben, den sie will. Immer. Ohne Ausnahme. Als junge Frau habe ich gedacht: Nicht so schlimm, wenn ich nicht komme. Ich halte das aus. Doch das ist falsch. Jedes Mal, wenn ich nicht Nein geflüstert habe, habe ich mich und meine Vagina im Stich gelassen &#8211; und die Chance auf richtig guten Sex vertan.</p>
<h5>Ein &#8222;Nein&#8220; zu etwas, ist ein &#8222;Ja&#8220; zu etwas anderem</h5>
<p>Bei zu frühem Eindringen, wenn die Vagina noch nicht feucht ist, beim zu groben Reiben, der noch nicht erregten Klitoris, verkrampft sich deine Vagina. Nach und nach stumpft sie dann ab und wird taub und unsensibel. Achte einmal drauf, wenn du beim Sex denkst: &#8222;Das tut weh&#8220;, &#8222;Aua&#8220; oder &#8222;Ich will das nicht&#8220;. Diese Sätze fordern dich geradezu auf, &#8222;Nein&#8220; zu sagen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Sex mit der großen Liebe dann vorbei, die Lust weg und der andere enttäuscht ist.</p>
<p>Doch keine Sorge, die meisten Männer wünschen sie Frauen, die sagen, was ihnen gefällt. Lustvolle Frauen, die nicht still ertragen, sondern gestalten. (Wie dir das gelingt, kannst du <a href="https://happyvagina.de/ich-bin-fuer-meinen-orgasmus-verantwortlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> lesen) Sie wollen nämlich auch, dass du viel Spaß im Bett hast und es voll auskostest, mit ihnen zusammen zu sein.</p>
<p><div class='wp_b_newsbox'>
<p class='wp_b_h2'> Mehr Intimität & Nähe – ohne Sex </p><br><p>Im LustLetter erfährst du Tricks &#038; Tipps, um endlich den Sex zu erleben, von dem du nicht genug kriegen kannst. Und du bist immer up to date mit den neuesten Blogartikeln, Workshops und Produkten.</p><br>
<a href='https://tinamolin.de/intimitaets-guide/'' target='_blank' class='wp_b_optin_bx'>Mehr Nähe ohne Sex? Erzähl mir mehr</a>

</div></p>
<p>Seit einiger Zeit praktiziere ich im Schlafzimmer nun rigoros &#8222;Nein heißt Nein&#8220;. Ehrlich gesagt, war das anfangs gar nicht so einfach. Ich musste raus aus meiner Comfort Zone, achtsam sein, ehrlich sein und manchmal meinen Partner stoppen. Eingespielte Routinen gingen so verloren, es gab erst mal Frust und Gereiztheit &#8211; auf beiden Seiten. Doch schließlich eröffnete das &#8222;Nein&#8220; auch neue Räume, oder wusstest du, wie heiß Heavy Petting sein kann?</p>
<p>Das Ergebnis hat mich völlig umgehauen. Jedes &#8222;Nein&#8220; war ein &#8222;Ja&#8220; zu meiner Vagina und so hat sich mein Schoss mehr und mehr entspannt. Dadurch lösten sich erstaunlicherweise Verspannungen im Beckenboden und die Schmerzen im unteren Rücken und in den Schultern wurden besser. Die Empfindsamkeit der Vagina nahm zu, was zu mehr Lust und zu mehr Orgasmen führte. Und auch der Sex erlebte ein Fresh-up, denn es wurde viel geredet, ausprobiert, experimentiert und gelacht.</p>
<p>Mehr zu dem Thema <a href="https://happyvagina.de/warum-wir-lernen-muessen-uns-zu-wehren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier </a>und hier.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum jede lernen sollte, sich zu wehren</title>
		<link>https://happyvagina.de/warum-wir-lernen-muessen-uns-zu-wehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tina Molin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 14:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade habe ich den Text von Ann bei This Is Jane Wayne gelesen. Sobald ich den Übergriff vor Augen hatte, war sie wieder da: meine Wut. Aber auch mein Wunsch, mich zu wehren. Früher war ich männlichen Übergriffen gegenüber völlig stoisch &#8211; wie die meisten von uns. Das änderte sich aber schlagartig.&#160;Mein persönliches Initiationserlebnis war [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich den Text von <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/03/20/bedroom-stories-warum-wir-oft-zu-sehr-performen-statt-zu-kommen/#more-157276" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ann bei This Is Jane Wayne </a>gelesen. Sobald ich den Übergriff vor Augen hatte, war sie wieder da: meine Wut. Aber auch mein Wunsch, mich zu wehren.</p>
<p>Früher war ich männlichen Übergriffen gegenüber völlig stoisch &#8211; wie die meisten von uns. Das änderte sich aber schlagartig.&nbsp;Mein persönliches Initiationserlebnis war im Cookies Cream vor einigen Jahren. Auf dem Weg die Treppe nach oben klatschte mir ein prominenter Schauspieler auf den Po. Vor meinem Freund. Der flippte aus, ich hingegen beruhigte ihn, spielte den Vorfall herunter um eine Schlägerei zu vermeiden. Doch warum? Es war mir peinlich, ich wollte kein Opfer sein und kein Aufsehen erregen. <a href="https://happyvagina.de/?page_id=5556" target="_blank" rel="noopener">Mein Freund ist ein wahrer Feminist (das meine ich wirklich so)</a> und erklärte mir später, warum mein Verhalten falsch sei. Damals machte es Klick. Ich begriff, wie sehr ich daran gewöhnt war, mir Penis-Witze anzuhören und dabei nur genervt zu lachen, über sexuelle Anzüglichkeiten am Arbeitsplatz peinlich berührt zu lachen&nbsp;und auch alles andere wegzulachen.</p>
<h5>Ich bin nicht schuld</h5>
<p>Ich beschloss: Ich lache das nicht mehr weg. Ich bin nämlich nicht schuld. Es ist nicht mein kurzer Rock, der aussagt, ich möchte einen Popo-Klatscher, sondern es sind dreiste Männer, die über Grenzen gehen. Es ist deren Schuld und ich muss mich wehren. Denn jemand begreift nur, dass er etwas Falsches getan hat, wenn man es benennt und nicht wenn man es weglacht.</p>
<p class="p1"><span class="s1"><div class='wp_b_newsbox'>
<p class='wp_b_h2'> Mehr Intimität & Nähe – ohne Sex </p><br><p>Im LustLetter erfährst du Tricks &#038; Tipps, um endlich den Sex zu erleben, von dem du nicht genug kriegen kannst. Und du bist immer up to date mit den neuesten Blogartikeln, Workshops und Produkten.</p><br>
<a href='https://tinamolin.de/intimitaets-guide/'' target='_blank' class='wp_b_optin_bx'>Mehr Nähe ohne Sex? Erzähl mir mehr</a>

</div></span></p>
<p>In den nächsten Jahren lernte ich, dass es KEINE&nbsp;coole, schlagfertige Antwort auf eine Belästigung gibt. Die kommt erst Stunden später, zu spät. Doch es gibt etwas, dass ich mir zunutze machen kann: meine Wut im Bauch. Die ist dann nämlich da &nbsp;und&nbsp;alarmiert&nbsp;mich. Sobald die Wut sich meldet, weiß ich: Jemand hat meine Grenze verletzt. Dann muss ich nicht überlegen, ob ich den Penis, der gerade an mir vorbei drängt an der Supermarktkasse, missinterpretiere. Ich lasse die Wut einfach raus. „Wichser“, „Verpiss Dich“, „Reib Deinen Schwanz nicht an mir“ kommt dann raus. Ich frage mich dann nicht mehr, ob ich das darf? Recht habe? Zu weit gehe? Ich folge meinem Gefühl und beschütze mich.</p>
<h5>Männer brauchen Grenzen</h5>
<p>Ob es Gegenwehr gibt? Verbal manchmal, doch die meisten Typen wissen schon, dass sie etwas Falsches gemacht haben. Maulen dann rum und verpissen sich schließlich. Das ist mir allemal lieber, als zu lächeln und&nbsp;zu schweigen. Wir müssen lernen für uns einzustehen und Männern und Frauen (dazu hier mehr von Mona) Grenzen aufzuführen, sonst wird es nicht besser werden.</p>
<p><a href="http://ficko-magazin.de/billie-im-bann-der-daemonen-was-passiert-ist-seit-ich-grapscher-schlage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Billies Text</a> dazu finde&nbsp;ich großartig. „<em>Es gibt seit Kurzem eine neue Regel in meinem Leben: Wenn mich wer angrapscht, dann schlage ich sofort zu. Das klingt krass, ist es auch, aber ey, seitdem ist alles besser</em>.“</p>
<h5>Zuschlagen?</h5>
<p>Schlagen traue ich mich nicht, aber klare Worte sprechen.&nbsp;Frauensolidarität hilft nämlich sehr. Letzten Sommer an einem heißen Tag führten zwei Teenager am Alexanderplatz ihre kürzesten Röcke und Tops aus. Sie waren stolz und fanden sich schön. Bis ein Typ vor ihnen stand und sie heftig anbaggerte. Die beiden drehten sich weg, der Typ schrie&nbsp;sie an: „Mit den Röcken wollt Ihr es doch“. Ich sprang&nbsp;dazwischen. „Nein, nicht die Mädchen sind aufreizend angezogen, sondern Du hast Deine Sexualität nicht im Griff. Such die Schuld doch bei Dir selbst“, schrie ich ihn an. Der Typ verpisste sich, die Mädchen waren&nbsp;völlig perplex. Auch von mir. „Niemand muss sich das gefallen lassen, Männer haben kein Recht Euch so zu behandeln“, erklärte&nbsp;ich ihnen.</p>
<p>Oder um es mit Billies Worte zu sagen: „<em>Seit ich mich wehre, kann ich viel besser solidarisch mit anderen Frauen* sein, denen sowas passiert. Jetzt, wo es die eine Antwort auf Übergriffe gibt, ist mir viel klarer was passiert, wenn ich einen Übergriff beobachte. Und ich habe auch keine Hemmungen in die Situation zu gehen und die Betroffene* zu fragen, was geht und ob sie Hilfe braucht. Ich muss auch nicht anderen Frauen* die Verantwortung für Übergriffe zuschieben, weil ich die Angst und die Gefühle meiner eigenen Machtlosigkeit als Frau* abwehren muss. Ich weiß jetzt, wer Schuld hat. Ich weiß es und meine Faust weiß es auch.</em>“</p>
<p>Dazu kann&nbsp;nur zu ergänzen: Ich weiß es auch und meine Wut im Bauch weiß es auch.</p>
<p><em>Auch Mona hat sich zu dem Thema Gedanken gemacht. Ihren Artikel lest hier <a href="https://happyvagina.de/warum-wir-lernen-muessen-uns-zu-wehren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</em></p>
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		<title>Warum Manspreading nicht klar geht!</title>
		<link>https://happyvagina.de/manspreading/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Babette]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 05:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beinahe jeden Tag erleben Frauen die eine oder andere sexistisch gefärbte Situation. Unsere Autorin Babette geht lässig mit Anmachsprüchen oder Hinterpfeifen um. Was sie jedoch in Rage bringt, ist Manspreading, also das breitbeinige Sitzplatzeinnehmen in der U-Bahn. Hier stellt sie sich die Frage: Ist das nur harmloses Männergehabe oder ein frauenfeindliches Verhalten? Fragen wie „Warum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beinahe jeden Tag erleben Frauen die eine oder andere sexistisch gefärbte Situation. Unsere Autorin Babette geht lässig mit Anmachsprüchen oder Hinterpfeifen um. Was sie jedoch in Rage bringt, ist Manspreading, also das breitbeinige Sitzplatzeinnehmen in der U-Bahn. Hier stellt sie sich die Frage: Ist das nur harmloses Männergehabe oder ein frauenfeindliches Verhalten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen wie „Warum bist du so schlecht gelaunt, hast du deine Regel?&#8220; oder „Lächel’ doch mal, dann bist du viel attraktiver!“ provozieren bei mir nur noch ein müdes Lächeln. Alles nur heiße Luft, denke ich. Was mich aber fast immer in Rage bringt, sind Typen, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht richtig benehmen zu wissen und Manspreading praktizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luft zwischen den Beinen&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manspreading bezeichnet die männliche Angewohnheit, die Beine im Sitzen richtig weit zu spreizen. Auf einer 4er-Sitzgruppe in der U-Bahn haben dann nur der Mann und vielleicht noch eine weitere Person Platz. Als Rechtfertigung kommt oft: Eine breitbeinige Sitzhaltung sei auf die männliche Anatomie zurückzuführen. Aber echt jetzt? Braucht das Gemächt zusätzliche Belüftung? Rechtfertigt es das Einnehmen eines weiteren Sitzes? Alter, komm bitte mal klar!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://happyvagina.de/?page_id=5556" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Doch ist Manspreading nun tatsächlich sexistisch geprägt</a>? Ist es „nur“ ein Luxusproblem von Teilzeitfeministinnen? Oder handelt es sich schlicht um unaufmerksames oder ignorantes Verhalten im öffentlichen Raum? (Dazu gehört auch das vermeintlich weibliche Pendant, das Shebagging: Bezeichnung für das Abstellen von Taschen und Einkaufstüten auf einem Sitz.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><div class='wp_b_newsbox'>
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</div></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfach mal ein bisschen Rücksicht nehmen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen haben sich natürlich schon andere gestellt. In der New York Subway läuft schon seit 2015 eine Kampagne gegen das platzeinnehmende Sitzverhalten mancher Männer. Ich persönlich finde: Ja, es ist leider sehr oft sexistisch geprägt und ein Ausdruck von „male privilege“! Zu dem Habitus gehört auch sehr oft eine Hand, die vermeintlich auf dem Oberschenkel abgelegt ist, mit einem Finger aber doch Berührung zum Gemächt sucht… Vielleicht wird ja gerade von der Traumfrau geträumt? Oder vom Traummann? Oder es ist wirklich einfach bequemer?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum auch immer, wenn ich dann einen Herren der Schöpfung bitte, mir etwas Platz zu machen, damit ich mich auf den vermeintlich freien Sitz setzen kann, erwarte ich, dass die Beine pronto zusammengehen. Stattdessen wird aber oft mit totalem Unverständnis (Beine werden maximal zwei Zentimeter bewegt), blödem Grinsen (Machtspielchen) oder sogar Pöbeln („Was is’n mit dir los?“) reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde dann recht schnell wütend. Und laut. Das Zurückpöbeln ist nicht nur befreiend für mich, sondern auch eine öffentliche Ermahnung an die Person, dass es nun eine beobachtende Öffentlichkeit seitens der anderen Fahrgäste gibt. Meistens reicht das und das Verhalten wird korrigiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>One body, one seat!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft aber passiert gar nichts. Vermutlich, weil sich viele (Frauen) nicht trauen, das hypermaskuline Posing anzusprechen. Dabei ist das Verhalten, ob nun als sexistisch oder rücksichtslos interpretiert, einfach nicht okay. Die U-Bahn ist schließlich für alle da. Und auf die Bitte, eine Tasche vom Sitz zu nehmen, wird von den meisten Leuten ja auch sofort reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was passiert eigentlich, wenn&#8230;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;sich Frauen im öffentlichen Raum wie Männer verhalten? Also zum Beispiel, auch mal breitbeinig rumsitzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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