Nachdem ja nun schon einiges über aphrodisische und berauschende Kräuter berichtet wurde, fragst du sicher, was denn nun konkret in der Praxis passiert? Dazu möchte ich dir einen Schwank über Zauberkekse aus meinem Leben erzählen.

Vor einiger Zeit war ich für ein Wochenende in Amsterdam. Dort habe ich in einem der einschlägigen Coffeeshops Spacecake gekauft. Also Kuchen, in dem Cannabis verbacken wurde. Abends habe ich in einer Bar einen sehr süßen Holländer kennengelernt, der sehr gut Deutsch sprach, und von dem ich mich gerne abschleppen ließ. In seiner kleinen, typisch holländischen Wohnung mit schmalen, steilen Treppen haben wir erst etwas gequatscht und dann die Zauberkekse gegessen. Nach etwa 1,5 Stunden konnte ich eine deutliche Sensibilisierung meiner Haut spüren und ein lustvolles Kribbeln in meiner Muschi. Ich war wach, ziemlich scharf und zu allen Schandtaten bereit. Leider schien der Kuchen, der bei mir deutlich erotische Wirkung zeigte, auf meinen Gegenüber eher beruhigend, sogar einschläfernd zu wirken, denn er sackte auf dem Sofa immer mehr in sich zusammen.

Die Erotik von Zaubekeksen

Trotz meiner immer stärker werdenden Lust sagte ich zu ihm: „Ich will dich hier zu nichts nötigen, wir können es auch lassen.“ Doch das wollte der Holländer gar nicht hören. Offenbar war sein Fleisch schwach, aber sein Geist willig. „Dann nötige mich doch“, antwortete er. „Oder besser noch: Du zwingst mich. Schließlich haben wir ja vorhin einen Benutz- und Nimmvertrag abgeschlossen.“

Ich traute meinen Ohren nicht. Einen derartigen Vertrag hatten wir nicht abgeschlossen, doch solch eine Aufforderung würde ich mir nicht zweimal sagen lassen. Ich setzte mich auf ihn und habe in der Nacht mehrfach von meinem Vertragsrecht Gebrauch gemacht. Solange, bis er erschöpft, befriedigt und glücklich auf dem Sofa einschlief. Auch ich war gut auf meine Kosten gekommen – obwohl ich durchaus noch hätte weitermachen können und wollen.

Zwar sind Zauberkekse in Deutschland verboten, doch ich weiß jetzt, dass sie bei mir eine erregende, sensibilisierende und berauschende Wirkung haben. Aber auch, dass der Kuchen genauso einschläfernd wirken kann. Eine Warnung noch: Die Wirkung lässt auf sich warten. Man muss dem Ganzen schon mal zwei Stunden Zeit geben, bis sich die Wirkung entfaltet. Wer das unterschätzt, ungeduldig wird und zu viel davon nascht, kann eine böse Überraschung erleben.

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