Für mich eine der erotischsten Begleiterscheinungen beim Sex: das Stöhnen. Damit meine ich gar nicht so sehr meine eigenen Ahhhhs und Ohhhhs, sondern wenn die Männer lust- und hingebungsvoll Geräusche von sich geben. Die Lust des anderen zu hören, ist erregend. Und es ist so schade, dass viele Männer so stumm beim Sex sind. Manchmal ein kurzes, erlösendes Seufzen beim Orgasmus, aber wenig genussvolles Gestöhne zwischendurch.

Das Fenster zum Hof

Ich kann mich noch sehr an diese eine Frühlingsnacht erinnern: Es war mild, das Fenster stand auf, als aus einer der Nachbarwohnungen unverkennbar Sexgeräusche drangen. Diverse Reaktionen darauf sind vorstellbar – Applaus, Scham, Lachen, von den Nachbarn genervt sein… oder wie bei mir: Erregung. Das bloße Hören, nicht das Sehen von zwei Menschen, die miteinander schlafen, machte mich an. Zählt das als voyeuristisch?

Stöhnen als Orgasmus-Beschleuniger

Eine Studie legt nahe, dass viele Frauen ihr Stöhnen als Manipulation einsetzen, damit der Partner schneller zum Höhepunkt kommt. Als Orgasmus-Beschleuniger für den Mann sozusagen. Das bedeutet also, Frauen sind sich des Erregungspotentials von Stöhnen durchaus bewusst. Warum haben Männer das noch nicht erkannt – also beides: Fake-Gestöhne zu entlarven und sich ebenfalls geräuschvoll hinzugeben?
Natürlich ist es total bekloppt, für den anderen pornomäßig rumzustöhnen, wenn einem selbst gar nicht danach ist. Richtig eingesetzt, kann vibrierendes Tönen jedoch tatsächlich ungeahnte Kräfte freisetzen und den eigenen! Orgasmus ins Rollen bringen. Bereits das bewusste, tiefe Atmen in den Bauch und in den Schoss hinein, ist eine gute Entspannungsübung.

Auditive Hilfsmittel

Ist gerade kein männliches Wesen zum Spielen da, dann nutze ich manchmal Gay Porn als Hilfsmittel. Ich höre Porno. Männergestöhne minus Frauengekreische. Ganz wichtig dabei: den Bildschirm dunkel oder umdrehen, sodass wirklich nur die Geräusche wirken können. Funktioniert 1 A.