Oralsex ist toll. Blasen, lutschen, saugen, lecken… Alles geil. Aber muss ich wirklich dein Sperma schlucken? Hier ist nämlich das Ding: es schmeckt scheiße! Meistens jedenfalls und dafür gibt es ziemlich nachvollziehbare Gründe.

Schlechte Ernährung mit zuviel Fleisch und Zucker, vor allem aber Alkohol und Zigaretten verleihen dem Schluck einen bitteren, muffigen, schleimigen Geschmack. Auch wenn das Ejakulat nur 2 bis 5 ml umfasst, es kann Frau im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken bleiben.

Frauenzeitschriften und -portale suggerieren gerne mal, wie gesund Sperma sei und dass Frau es doch auch ganz schnell schlucken könne, um den Ekel zu überwinden – ich habe da eine andere Methode: Erst kostet der Mann, wie sein eigenes Sperma schmeckt und wenn er keinen Würgereiz bekommt, dann darf er auch in meinem Mund kommen.

Fragt mal euren Partner, ob er schon mal eine Kostprobe von sich selbst genommen hat und legt es bei der nächsten 69 mal darauf an. Bisher hatte ich nur einen einzigen Liebhaber, der sein eigenes Sperma verköstigt hat. Aber bei ihm gab es keine Geschmacksprobleme, veganer Nichtraucher. Ob er viel Ananas gegessen hat, weiß ich leider nicht. Angeblich versüßt diese Frucht den Spermageschmack. Aber wer trinkt schon 2 Liter Ananassaft in Vorbereitung auf einen Blowjob?

Eine Freundin erzählte mir kürzlich, dass sie eine ähnliche Regel bei analen Spielereien anwendet: Erst muss er was in den Po kriegen, bevor er bei ihr ran darf. Und auch das ist smart. Für die zwischenmenschliche und zwischengeschlechtliche Verständigung sozusagen: Was schmeckt, was könnte weh tun und erfordert behutsames Vorgehen? Dafür muss erstmal der Porno aus dem Sex gestrichen werden. Und dann ran an die Körpersäfte!