Bei der Menstruationstasse handelt es sich um ein kleines Silikongefäß, das eingeführt wird und das Blut auffängt. Dieses Gefäß wird dann nach Bedarf wieder rausgezogen, ausgeleert, ausgespült und, falls denn nötig, wieder eingesetzt.

Innovation aus Silikon

Es gibt sie in den Größen S bis L und je nach Körperbau und abhängig davon, ob schon ein Kind geboren wurde, lässt sich die passende Größe recht schnell ermitteln. Einen Größenratgeber findet ihr hier. Die Anschaffungskosten sind ebenfalls verträglich: Bei DM gibt es ein Modell für ca. 16 EUR, das Marken-Modell von Lunette kostet um die 30 EUR. In allen Fällen wird die Tasse mit einem kleinen Aufbewahrungsbeutel geliefert.

Lunette erklärt, wie es geht

Zunächst sollte die Tasse sterilisiert und auch die Hände gründlich gereinigt werden. Die Menstruationstasse wird nun gefaltet (wie das geht, erfährst du hier) und eingeführt.

Nach etwa einem halben Tag sollte die Tasse entleert werden, über Nacht kann sie in der Vagina verbleiben. Zum Herausziehen den Beckenboden etwas nach unten pressen nach, die Tasse leicht zusammendrücken, bis sich der Unterdruck löst. Nach dem Entleeren mit warmem Wasser leicht säubern (mehr Infos hier).

Das ganze Prozedere mag vielleicht etwas kompliziert klingen und es erfordert auch etwas Übung und Geschick bei der richtigen Anwendung. Ein eindeutiger Vorteil ist jedoch, dass die Schleimhaut nicht wie bei Tampons ausgetrocknet wird. Außerdem entsteht deutlich weniger Müll.

Persönliche Erfahrungsberichte und das Für und Wider von Mona und Ski hier.

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