Sextoys sind großartig! Ich bin ein riesiger Fan von Spielzeug, das ist nichts Neues. Als Samantha bei „Sex and the City“ den Magic Wand von Hitachi lobpreiste, musste ich den „Massagestab für den Nacken“ sofort aus den USA bestellen. Natürlich mit riesigem Spannungswandler, sonst geht das Teil in unserem Stromnetz nicht. Und ja, dieses Teil war zum damaligen Zeitpunkt meine Erleuchtung am Sextoy-Himmel. Es ging nichts über Netzbetrieb.

Saugen statt lecken

Aber Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und so kam ich irgendwann mit der Pleasure Air-Technologie – im wahrsten Sinne des Wortes – in Berührung. Geräte mit dieser Technologie haben vorne eine kleine Öffnung, die auf die Klitoris gelegt wird und sich regelrecht ansaugt. Und Halleluja, ich habe regelrecht die Engel singen hören. Überall habe ich das Teil getestet, sogar in der Flugzeugtoilette zwischen Berlin und Riga.

Während meiner Selbstliebe-Sessions habe ich aber meistens ein Gerät mit Pleasure Air-Technologie mit einem Dildo oder Vibrator kombiniert. Das ist geil, aber etwas unpraktisch in der Handhabung. Wer das schon mal probiert hat, kennt wahrscheinlich die unerotischen Verrenkungen und die teilweise lahmen Arme bevor es zum eigentlichen Höhepunkt kommt.

Womanizer Duo – Where no toy has gone before

Und kürzlich war es soweit: Ich habe den Womanizer Duo bekommen, dessen Ähnlichkeit mit dem Raumschiff Enterprise sich nicht von der Hand weisen lässt. Mit 199 € ist das Spielzeug auch fast schon so teuer wie ein Raumschiff.

Der Spaß mit diesem etwas ungewöhnlichen Toy beginnt bereits mit der Verpackung. Es kommt nämlich in einer sehr eleganten, hochwertigen Box daher, in der sich neben dem Gerät ein Ersatzkopf, das Ladekabel und ein hübsches, schwarzes Säckchen mit Schmuckanhängern zur Aufbewahrung befinden. Alles ist sehr hochwertig und die Box ist so schick, dass ich sie aufheben und zur Aufbewahrung anderer Dinge einsetzen werde.

Aber nun mal zum eigentlichen Spielzeug. Meins ist in einem sehr schönen dunkelrot und die Oberfläche ist angenehm samtig. Wie der Name schon von vermuten lässt, ist es ein 2 in 1-Gerät. Zum einen hat es die Pleasure Air-Technologie, für die Womanizer (und auch der Satisfyer) ja bekannt ist: Diese süße kleine Öffnung, die sich lieblich an der Klitoris festsaugt und unermüdlich für Wonne sorgt. Zum andern einen charmanten, wohlgeformten Vibrator, der so gebogen ist, dass er den G-Punkt wunderbar trifft. Also endlich keine Verrenkungen mehr. Alles sieht sehr futuristisch und verlockend aus.

Vom Testflug zu Autopilot

So freue ich mich auf den ersten Testflug. Der Vibrator hat genau die richtige Größe und lässt sich angenehm einführen. Als ich das Gerät einschalte, passiert etwas Unglaubliches. Es ist tatsächlich so, als würde sich der Sauger festsaugen und der Vibrator einrasten. Der Womanizer Duo sitzt fest. Ich kann mich wirklich zurücklehnen und genießen. Am Anfang ist die Koordination der Steuerung etwas kompliziert, immerhin stimulieren jeweils 12 Intensitätsstufen sowohl die Klitoris als auch den G-Punkt. Dazu kommen noch 10 verschiedene Vibrationsmodi. Aber sobald man die richtige Geschwindigkeit gefunden hat, kann frau auf Autopilot stellen und den Flug genießen. Und der ist super und auch relativ leise. Der Orgasmus war so wunderbar und intensiv, danach mussten meine Nachbarn auch eine Zigarette rauchen. Und da kam auch schon der nächste Aha-Effekt.

Please try this at home!

Da der Womanizer Duo sich so perfekt an den Körper anpasst und nicht verrutscht, wurde kurz der Einsatz in der Bauchlage gestest. Oh ja, was für ein Feuerwerk. Für den nächsten Test habe ich mir als Kopiloten meinen Süßen mit an Bord geholt. Der Womanizer Duo kam an seinen gewohnten Platz und mein Herzblatt anal dazu. Und auch für diesen Tanz ist das Teil wirklich hervorragend geeignet. Wer also beim Sex mit dem Partner gerne Spielzeuge dabei hat, sollte dieses Toy ausprobiere.

Ich wünsche einen angenehmen Flug!