Veröffentlicht am 2 Kommentare

Nix Free the Nipple: Brüste Husch husch ins Körbchen

Große Brüste in pink BH

Nachdem meine mitreisende Babette, sich so flammend für die Befreiung der Brüste eingesetzt hat, muss ich leider mein Veto einlegen.

Ich finde es auch sexy, wenn Frauen mit festen, kleinen Apfelbrüsten ohne BH rumlaufen, aber an mir geht dieser Befreiungsschlag vorbei. Meine Brüste sind super. Sie sind sehr groß fest, prall und trotz eines Kindes noch immer in guter Form – trotzdem sind sie mir lieber in einem gut sitzenden BH.

Vom Bleitstifttest und zu kleinen BHs

Meine Mutter hat große Brüste und so war mir früh klar, dass meine Chancen auf ein pralles Dekolleté recht gut stehen. Mit 14 hatte ich plötzlich BH-Größe 75 D. Damals gab es in der Bravo den so genannten „Bleistifttest“. Mädchen wurde vorgeschlagen, sich einen Bleistift unter den Busen zu klemmen. Hält er, haben sie einen Hängebusen. Danke Bravo, für die Depressionen bei vielen großbusigen Mädchen. Ich konnte das zum Glück an mir abperlen lassen, obwohl ich unter meine Brüste eine ganze Federtasche klemmen hätte können.

Dieser Fakt hat mich jedoch nie gestört. Die wahre Belastungsprobe war, dass es keine hübschen BHs in der Größe gab, schon gar nicht zu erschwinglichen Preisen oder in den von Teenagern bevorzugten Shops. Als ich dann mit 19 und BH-Größe 75 F nach London kam, war ich völlig geflasht von der unglaublichen Auswahl an hübschen Büstenhaltern in meiner Größe. Interessanterweise haben Engländerinnen nämlich die größten Brüste in Europa. Laut einer Studie tragen dort 57 % der Frauen ein D-Körbchen. Ich war im Shoppingparadies und gut eingepackt.

Drei Körbchengrößen mehr

Im Laufe der Jahre habe ich mich auf 75 E eingepegelt und kam gut mit mir und meinen Brüsten klar. Bis ich Mutter wurde. Natürlich werden die Brüste in der Stillzeit größer. Bei mir waren es gleich 3 Körbchengrößen mehr. Willkommen bei 75 H! „Mach dir keine Gedanken“, hieß es. „Das geht wieder weg, wenn du abgestillt hast.“ Denkste! Ich stille schon seit zwei Jahren nicht mehr und meine Brüste sind nicht wieder kleiner geworden.

Abgesehen davon sind meine Brüste so groß und schwer, dass sie ein Eigenleben entwickeln und wild und unkontrolliert in der Gegend rumwackeln und hüpfen, wenn ich sie nicht in gut sitzende Körbchen einsperre. Ohne BH würde bei mir jedes Outfit völlig verformt aussehen und die Haut würde unter den Brüsten schwitzen und scheuern. Keine besonders verlockende Vorstellung. Also ist für mich zu Hause die einzig BH-freie Zone.

Danke ans Onlineshopping

Zum Glück ist das frustrierende Thema des BH kaufen dank Onlineshoppings mittlerweile recht entspannt. Bei www.lace.de kann frau sich über Skype von einer Fachfrau beraten lassen und www.sugarshape.de (siehe Foto) hat neue BH-Größen entwickelt und schickt so lange neue Größen, bis frau glücklich ist. Das kann dann schon mal drei Retouren beinhalten, bis es wirklich passt. Dafür bin ich wirklich dankbar. Babette hat übrigens das Berliner Label Amoreze mit handgefertigter Lingerie hier getestet.

Wer Spaß daran hat, soll seine Nippel gerne an die frische Luft lassen, die wollen ja auch mal was sehen. Meine dürfen jedoch nur in der Sauna und zu Hause raus.

Veröffentlicht am

Für und Wider: Der Vagina-Waschstab

Intim-Waschstab

Mona: eng, enger, aaaah

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Freund von dem Vagina-Waschstab Secret Ceres*, der heilend und verjüngend wirken sollte. Keine Frage, das habe ich mir natürlich etwas genauer angesehen.

Was der Waschstab verspricht

Auf der Webseite, wird dem aus Asien stammenden Stab, der hauptsächlich aus Talkum besteht, geradezu wunderbare Dinge nachgesagt. Verengung und Verjüngung der Vagina sowie Verbesserung der Scheidenflora. Er soll auch bei Ausfluss, Trockenheit, vaginalen Pilzinfektionen, Entzündungen oder bei unangenehmen Geruch helfen. Die Liste lässt sind beliebig fortsetzen. Etwas bizarr klang jedoch, dass die oberste Hautschicht damit abgeschliffen werden soll… Dass sich Schleimhaut peelen lässt, war mir neu.

Trotzdem war ich natürlich sofort interessiert und wollte es ausprobieren. Aber 90 Euro fand ich dann doch ganz schön heftig. Also habe ich etwas recherchiert. Der Vagina-Waschstab kommt ursprünglich aus Indonesien und wird auch Jamu Stick oder Tongkat Madura Stick genannt. Und siehe da, bei Amazon gibt es den Stab* gleich erheblich günstiger für ca. 30 Euro. Bestellt und gleich unter der Dusche ausprobiert.

Das Experiment

Der Stab wird nass gemacht und eingeführt. Dann dreht man ihn für 30 Sekunden bis maximal 2 Minuten in der Muschi hin und her und nimmt ihn wieder raus. Er wird abgespült und abgetrocknet. Bei jeder Benutzung wird der Stab etwas kleiner. Er soll etwa ein Jahr halten.

Kurz nach der ersten Anwendung merkte ich, wie meine Muschi leicht prickelte und sich dann tatsächlich etwas zusammen zog. Ich weiß nicht, wie es funktioniert, aber es funktioniert wirklich: Meine Muschi ist enger geworden. Abends wollte ich es noch einmal testen, aber ich habe den Stab einfach nicht in meine Muschi bekommen. So eng war sie. Dieser Zustand hielt bestimmt einen ganzen Tag an. Völlig faszinierend.

Das Fazit

Sex kann ich nach der Anwendung auf jeden Fall empfehlen. Es ist sowohl für den Mann als auch für mich ein ziemlich intensives Erlebnis. Es verwundert mich wirklich, dass dieser wirklich spannende Stab bisher bei uns so unbekannt ist. Jede Frau sollte ihn einmal ausprobieren.

 

Tina: keine Studien

Tongkat Mandura oder Jamu Sticks stammen aus Indonesien. Sie werden aus Kalkstein und Kräutern hergestellt, sind etwa 10 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit. Sie werden ungefähr bis zur Hälfte in die Vagina eingeführt und sollen Wunder wirken.

Und hier fängt mein Zweifel an.

Bei den günstigen Sticks aus dem Internet steht nirgendwo welche Inhaltsstoffe, in dem Produkt genau sind. Und auch nicht welchen Qualitätsstandards (Bio?) die Kräuter haben. Ehrlich, wollt ihr Euch etwas in die empfindliche Vagina führen, das nicht klinisch getestet ist? Wo Ihr nicht wisst, ob Ihr allergisch darauf reagiert? Wir esse bio, kaufen öko und führen uns dann fragwürdige Dinge ein?

Es gibt keine Studien

Bei der teuren Variante Secret Ceres heißt es auf deren Homepage, dass Granatapfel, Tropfstein und Kaolin verwendet werden. Es wird von „erlesenen Zutaten“ und „traditonellem Herstellungsverfahren“ geschrieben, von „Hand geformt“ und „über Feuer gebrannt“. Klingt erstmal super, irgendwie traditionell und mystisch. Aber ist es auch wahr? Und gut? Bio-Qualität ist es auf jeden Fall nicht. Und wie rein der Verarbeitunsprozess ist, weiß auch keiner.

Außerdem werden bei allen Sticks viele Wirkungen versprochen. Der Stab soll antibakteriell sein und somit gegen Trockenheit und Entzündungen der Scheide helfen, für guten Geruch sorgen, die Vagina durch einen Peeling-Effekt verjüngen und bei der Menopause helfe. Nur klinisch getestet ist das nicht, denn bei meinen Recherchen konnte ich keine Studien dazu finden.

Sex Like A Virgin – für den Mann

Was ich jedoch gefunden habe, sind Lobeshymnen über die Wirkung, aber auch Horrorgeschichten von abgebrochenen Sticks und Fahrten in die Notaufnahme. Außerdem natürlich viel über die verengende Wirkung.

In Indonesien ist diese Verengung seit Jahrhunderten erwünscht. Es wird sogar mit „Sex like a Virgin“ geworben. Das Kaolin/Calcite in den Stäben wirkt adstringierend. Soll heißen: zusammenziehend. Das vaginale Gewebe zieht sich zusammen und dadurch wird die Verengung erzeugt. Verwendet man den Stab eine Stunde vor dem Sex, soll die Vagina so eng sein, dass es zu diesem „Sex like a Virgin“ kommt.

Doch für wen ist das schön? Für die Frau? Oder doch in erster Linie für den Mann? Schließlich werden die Sticks sehr viel bei Sexarbeiterinnen im asiatischen Raum verwendet – und inzwischen sogar in die arabischen Länder exportiert (!). Außerdem habe ich gelesen, dass in dem muslimischen Land Indonesien eine feuchte Muschi für schlechten Sex steht. Frauen wird sogar geraten keine Gurken und Wassermelonen zu essen, damit sie eine trockene Scheidenflora haben. Doch bei diesem „Dry Sex“ ist die Scheide am empfindlichsten für Verletzungen und natürlich für HIV-Infektion.

Fazit

Wer seine Vagina, etwa nach einer Schwangerschaft, verengen will, ist mit einem Beckenbodentraining mehr geholfen. Die „Kegel“-Übungen wirken nachhaltiger auf die Muskulatur und helfen nicht nur kurzfristig, um dem Mann Vergnügen zu verschaffen.

 

*Wir verwenden Affiliate Links. Das heißt: Wenn ihr auf den Link klickt und im Online-Shop tatsächlich das Produkt kauft, bekommen wir eine kleine Provision. Keine Sorge, euch entstehen dadurch aber keine Mehrkosten. 

Veröffentlicht am 2 Kommentare

Für und Wider: Die Menstruationstasse

Menstruationstasse
Mona: Aus dem Geschirrschrank in die Vagina

Vor einiger Zeit hörte ich wie sich zwei Frauen über etwas mir völlig Unbekanntes unterhielten: Menstruationstassen. Die eine klagte, dass es bei ihr nicht funktionieren würde und die andere meinte, es würde schon gehen aber sie würde so stark bluten, dass es überlaufen würde. Schamlos wie ich bin, musste ich da direkt mal nachfragen. Was ist denn das, eine Menstruationstasse?

Der Test

Danach hörte ich immer wieder von diesem neuen Trend und sogar bei Facebook wurde ich mit Werbung bombardiert. Also habe ich mir so eine Tasse kommen lassen und ausprobiert. Da ich bereits ein Kind habe und über 35 bin, habe ich Größe L bestellt. Das Ding ist ganz schön groß, lässt sich aber gut einführen und ist nach einer kurzen Weile auch nicht mehr zu spüren.

Nach einem halben Tag presse ich den Beckenboden nach unten und bekomme den Zipfel der Tasse mit zwei Fingern zu fassen, dann drücke ich das Ende etwas zusammen. So löst sich der Unterdruck und ich kann die Tasse leicht rausziehen. Sie ist halb voll und ich kann sie leicht säubern.

Das Fazit

Als ich einer Freundin davon erzähle, schüttelt sie fassungslos den Kopf. Beim näheren Gespräch kamen wir dahinter, dass sie vor allem das Wort Tasse stört. Ähnlich wie bei mir anfangs, hatte sie das Bild einer Teetasse im Kopf, in der man sein Blut auffängt. Nachdem wir uns auf „Menstruationsgefäß“ als Bezeichnung geeinigt haben, wuchs ihr Interesse dann doch. Das erinnerte sie dann eher an ein Gefäß für Rituale, in dem der heilige Saft gesammelt wird. Eine schöne Vorstellung, wie ich finde.  Insgesamt kann ich sagen, dass ich gut mit der heiligen Menstruationstasse zurechtkomme und es für mich eine angenehme Alternative zu Tampons ist.

Suki: Die kleine Tasse „Cynthia“

„Tschuldigung kannst Du mir eine Binde oder ein OB leihen“, frage ich auf der Toilette. Die Antwort lässt mich erstaunen: „Leider nein, ich verwende eine Menstruationstasse“. Eine was?, frage ich mich. Später google ich und finde heraus, dass es endlich eine Innovation im Bereich Damenhygiene gibt.

Ich kaufe die Kleine (S) von Lunette* für 30 Euro. Ehrlich gesagt, weil sie so ein hübsches Aufbewahrungssäckchen hat und so stylisch designt ist. Sowas mag ich. Später erfahre ich, dass sie von der finnischen Gründerin Heli Kurjanen herstellt werden, das gefällt mir gleich noch viel besser.

Einen Zyklus liegt die Neuanschaffung herum, denn ich greife doch lieber zum Gewohnten. Früher habe ich die klassichen Tampons und Binden aus der Drogerie benutzt, doch inzwischen kann ich die kaum noch verwenden, weil sie meine Vagina austrocknen. Ich bin daher auf Bio-Produkte umgestiegen. Die Binden finde ich super, aber die Tampons sind wirklich schwer einzuführen, weil ihnen die (chemische?) Beschichtung fehlt. Daher bin ich schon eine Weile auf der Suche nach einer Alternative zu Tampons. Nun also die Menstruationstasse.

Der Test

Beim nächsten Zyklus ist es soweit. Ich koche sie zuerst 20 Minuten aus. Wie empfohlen in einem Schneebesen, damit sie keinen Schaden nimmt. In die Hand nehme ich sie immer nur mit frisch gewaschenen Fingern, schließlich will ich mich nicht selbst mit irgendwas anstecken. Gleitmittel drauf, herzförmig falten und los geht’s.

Oder auch nicht… Schon das Einführen ist echt schwierig. Ich schiebe und schiebe, weiß nicht, ob es passt. Drehen kann ich sie, sollte also passen. Denke ich. Nach ein paar Stunden fängt es zu schmerzen an, wie bei einem schlecht sitzenden Tampon. Also wieder raus damit. Ich ziehe an der Lasche, nichts tut sich. Fester und fester. Ich ärgere mich, sehe mich das Ding schon bei der Frauenärztin rausnehmen lassen müssen, schließlich macht es plopp. Draußen ist es, aber der gesamte Inhalt hat sich blutrot ins Klo ergossen.

Gebrauchsanleitung lesen, bildet. Dort steht wie das Rausnehmen richtig geht. Ich pausiere und gehe mit neuem Mut das Ganze einen Zyklus später nochmal an.

Diesmal schon routinierter und tiefer. Doch leider klappt die Tasse immer schon im engen Anfang der Vagina auf. Dort sitzt sie dann quer und lässt sich nicht mehr bewegen. Ich probiere es so lange, bis es klappt (hier geht’s zur Video-Anleitung).

Fazit

Irgendwie schmerzt sie immer und drückt. Ich vermute meine trockenen Schleimhäute sind schuld daran. Schade, denn das Rausnehmen geht inzwischen easy. Dennoch entschließe ich mich das Experiment abzubrechen. Ich bin traurig, denn die Menstruationstasse ist viel praktischer, umweltschonender und billiger, aber ich bleibe erstmal bei meinen Bio-Binden.

* Zum Testen wurde uns ein Testgerät temporär zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon unabhängig.

*Wir verwenden Affiliate Links. Das heißt: Wenn ihr auf den Link klickt und im Online-Shop tatsächlich das Produkt kauft, bekommen wir eine kleine Provision. Keine Sorge, euch entstehen dadurch aber keine Mehrkosten.

Veröffentlicht am 11 Kommentare

Nein zu Satisfyer: Nichts für Weicheier

Satisfyer

Nachdem ich den hymnischen Text von Mona und auf Refinery29 über den Satisfyer gelesen haben, war ich total gespannt auf den Druckwellenvibrator. Vorneweg kann ich sagen. Es stimmt alles: Ich bin binnen einer Minute gekommen, sogar mehrmals hintereinander. Und wasserfest ist er auch.

ABER…

Es ist nicht meine Art von Orgasmus. Der Satisfyer 1 ist wertig gemacht, liegt gut in der Hand und lässt sich einfach bedienen. Man legt die Öffnung auf die Klitoris und dann bringen die Druckwellen das Lustorgan zum Explodieren. Jedoch ist es ein „krasser“ Orgasmus. So nenne ich Orgasmen bei mir, die durch Überreizung entstehen. Ich kenne das bereits vom „Magic Wand Massagestab“. Versteht mich nicht falsch, der Satisfyer erfüllt voll seinen Zweg, doch mir ist die Einwirkung auf meine Klitoris zu gewaltig. Mein Körper ist dabei total verspannt, ich bin verbissen, erkämpfe und erzwinge mir die Kapitulation meiner Klitoris förmlich. Das ist ein massiver Orgasmus, der mich aber nicht glücklich macht. Er lässt meine Seele unbefriedigt zurück.

Noch einmal

Ich habe daher nochmal auf Stufe 3 (von 11) getestet. Leider wieder: zu viel! Ich presse die Pobacken und Zähne zusammen, der Atmen kommt stoßweise, der Orgasmus überwältigt mich, aber er erfüllt mich nicht. Es heißt, die Klitoris wird nicht überreizt, aber das empfinde ich nicht so. Mein Schoß fühlt sich danach taub an, sogar verschreckt.

Sanfter Orgasmus

Seit ich Tantra mache, mag ich lieber „sanfte“ Orgasmen (mehr dazu hier). Dazu muss ich zuerst meinen Körper spüren. Tiefes atmen hilft, leises stöhnen verbindet den äußeren mit dem inneren Körper, los lassen, Zeit haben. Doch dann reicht es schon sanft über die äußeren Lippen zu streichen, um zu kommen. Orgasmus auf Orgasmus baut sich auf wie Wellen, die Lippen schwellen an, es quatscht vor Lustsaft. Das mag ich. Der Körper krampft nicht, sondern wiegt sich hin und her, das Becken kreist lustvoll. Der letzte Orgasmus öffnet Tore – zu mir, zum Universum. Vereint, befriedet und befriedigt auch meine Seele.

Fazit

Wer er schnell und heftig mag, wird beim Satisfyer voll auf seine Rechnung kommen. Ich jedoch habe beschlossen bei Vibratoren eher abzurüsten. Weniger Vibration, weniger Schall bedeuet für mich inzwischen mehr gefühlte Lust. Das dauert zwar länger und braucht mehr Muße, macht mich aber happier.

 

* Zum Testen wurde uns ein Testgerät temporär zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Veröffentlicht am 3 Kommentare

Druckwellenvibrator von Satisfyer im Test

Satisfyer

Wie wir aus Magazinen wissen, gibt es Dinge, die jede Frau haben muss. Dazu gehören Tagespflege mit Lichtschutzfaktor, Lipgloss und ein Druckwellenvibrator von Satisfyer.

Ich bin ja schon lange, um nicht zu sagen: sehr lange, ein großer Fan von Vibratoren und habe mich so ziemlich komplett durch das Angebot probiert. Den Satisfyer Pro 2 möchte ich aber einmal ganz gezielt hervorheben, denn er ist wirklich „Oh my god – YES“!

Von Samantha zum Druckwellenvibrator

Als er mir das erste Mal im Internet begegnete, sollte der Vibrator noch über 150 Euro kosten. Da bin ich erstmal noch bei meinem „Magic Wand“ von Hitachi geblieben. Ja, natürlich das Original aus Amerika, den auch Samantha in „Sex and the City“ benutzt. Aber irgendwann schwärmte mir eine Freundin von ihrer Neuentdeckung vor und dass die Dinger mittlerweile mit 40 Euro recht erschwinglich geworden sind.

Ich habe ihn mir ausgeborgt und ausprobiert. Ich kaufe ja nicht die Katze im Sack. Und was soll ich sagen: Ich fand es langweilig. Der Akku war schwach. Eine Frechheit, erst den Mund beziehungsweise das Höschen wässrig machen und dann einen Vibrator mit mickrigem Akku abliefern. So geht das ja nicht!

Der Test: Satisfyer Pro 2

Also habe ich mir dann doch einen eigenen bestellt und mich ans Werk gemacht. Und dann ging alles sehr schnell… Das goldene Spielzeug, das an ein überdimensionales Ohrenthermometer für Babys erinnert, fängt nach dem Einschalten fröhlich zu brummen an. Er wird dann auf die Klitoris gelegt, saugt sich leicht an und vibriert dabei. Diese Kombination geht richtig ab. Nach wenigen Minuten hatte ich meinen ersten Riesenorgasmus. Und diesem folgten noch viele, viele mehr.

Weitere Pluspunkte: Der Vibrator ist wasserdicht und kommt ganz ohne Batterien aus. Suki übt aber auch Kritik an dem Satisyfer 1.

* Zum Testen wurde uns ein Testgerät temporär zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon unabhängig.